27. März 2019

Solidarität mit den Schüler*Innen der Frida-Levi-Gesamtschule

Die Jusos Essen halten die Fläche der ehemaligen Volkshochschule für den sinnvollsten Standort, einen Neubau der maroden Frida-Levy-Gesamtschule zu realisieren. „Wir zeigen uns daher mit den Schüler*Innen der FLG solidarisch, die am gestrigen Tag lautstark in der Innenstadt und vor dem Rathaus deutlich gemacht haben, dass sie nicht länger in ihren alten und abgewetzten Schulmauern unterrichtet werden wollen, sondern ein modernes Schulgebäude nach den neusten Standards fordern!“, so Lucien Luckau, Vorsitzender der Jusos Essen. Auf dem Gelände der ehemaligen VHS ließe sich relativ schnell mit dem Neubau beginnen, ohne den laufenden Schulbetrieb zu stören. Wenn die Flächen der jetzigen Gesamtschule und der ehemaligen VHS zusammen für einen Schulneubau verwendet werden würden, könnte auch ein so großes Gebäude entstehen, dass die Aufteilung der Schule auf mehrere Standorte obsolet wäre und somit Vorteile für Schüler*Innen und Lehrer*Innen bieten würde. Gerade in der aktuellen Debatte um neue Gesamtschulen und andere Schulneubauten ist es umso wichtiger, freiwerdende Flächen genaustens zu überprüfen und ggf. veraltete Planungen zu überdenken.

Irritiert sind die Jusos jedoch von den Äußerungen des Oberbürgermeisters, dass der Protest der Schüler*Innen im Rathaus angekommen sei und daher die Vorlage zum Verkauf der Fläche in die Maisitzung des Rates geschoben wird. Die Verhinderung des Verkaufs der Fläche an einen Investor und die Eignungsprüfung der Fläche für einen Schulneubau sind einzig und allein der Verdienst der SPD-Fraktion, die sich glücklicherweise in der GroKo durchsetzen konnte.  Wäre es nach Oberbürgermeister und Verwaltung gegangen, stünde ein Schulneubau auf diesem Gelände nicht zur Debatte