23. Februar 2017

Keine Alternative in Essen

Die Jusos Essen protestieren gegen die AfD-Landeswahlversammlung in der Messe Essen. Sie
unterstützen die Demonstration des Bündnisses Essen stellt sich quer am 25.2. und rufen die
städtische Bevölkerung auf, sich ebenfalls zu beteiligen. Vom Aufsichtsrat der Messe fordern sie
gemäß der im Stadtrat eingebrachten Resolution, das eingenommene Geld an
Flüchtlingsinitiativen zu spenden.

Romina Eggert, Vorsitzende der Jusos Essen, zeigt sich enttäuscht über die Reaktion der Messe:
„Wir hätten uns mehr Widerstand gewünscht, statt die AfD einfach auszuhalten, wie es Herr Kufen
formuliert hat. Statt deren Lippenbekenntnis zur Demokratie auf den Leim zu gehen, hätte ein
Blick in den sächsischen Landtag gereicht.“ Dort hat die AfD-Fraktion Anfang Februar 2017 nach
den Kosten für die Sterilisierung minderjähriger Flüchtlinge gefragt und einmal mehr ihre
faschistische Weltanschauung offenbart.

Die AfD ist oft bundesweit in den Schlagzeilen, weil sie bewusst provoziert und Tabus bricht. Doch
mit dieser Strategie entlarvt sie sich als Brandstifterin und Gefährdung der Demokratie. Die Jusos
Essen werden am Wochenende mit ihren Bündnispartner*innen und den Essener Bürger*innen
ein starkes Zeichen für Demokratie, Freiheit und Vielfalt setzen.
Unterbezirksvorstand