4. Oktober 2015

Jusos Essen zu den Äußerungen des FDP-Ratsherrn Hellmann:Kein Mensch ist illegal!

ref_wel_sticker_web_720x600In Bredeney müssen Geflüchtete eine Sporthalle als Notunterkunft benutzen. Der Bredeneyer FDPRatsherr
Andreas Hellmann hat in seiner Kritik an diesem Zustand alle Geflüchteten zu illegalen
Einwander*innen erklärt.
Die Jusos Essen kritisieren diesen Ausfall aufs Schärfste. Die Juso-Vorsitzende Romina Eggert ist
entsetzt: „Diejenigen, die vor Krieg, Verfolgung oder Armut fliehen und in Sporthallen wohnen
müssen, zu Kriminellen zu stempeln, zeugt von großer Menschenverachtung. Statt Hetze zu
betreiben, würden wir von einem demokratischen Ratsherrn erwarten, die Menschen vor Ort für
die Probleme der Geflüchteten zu sensibilisieren und Hilfe anzubieten.“
Oliver Kann, Öffentlichkeitsreferent der Jusos Essen, ist ebenfalls schockiert: „Es reicht offenbar
nicht, dass bundesweit und auch in NRW Geflüchtete die Opfer rechter Hetze und Gewalt
geworden sind. Stattdessen sollen auch Essener Bürger*innen gezielt gegen Schutzsuchende
aufgewiegelt werden. Wir fordern die FDP und Herrn Hellmann auf, sich von dieser
Stimmungsmache zu distanzieren!“