26. Mai 2015

Jusos Essen unterstützen Ver.di Essen gegen drohende Sparmaßnahmen im Nahverkehr

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Die Stadt Essen versteht sich als Teil der Metropole Ruhr – einer der größten Ballungsräume in Europa, mit dicht besiedeltem Gebiet und guter Infrastruktur, dazu kommt ein wirtschaftsstarker Standort. Diese Argumente werden häufig zur Untermauerung vorgetragen. Überhaupt nicht metropolartig ist dagegen die Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs. Im Rahmen der entfachten Debatte um potenzielle Einsparungen bei der Essener Verkehrsgesellschaft (EVAG) ist für die Jusos Essen klar, dass diese Diskussion von Menschen geführt wird, die vom ÖPNV in Essen unabhängig sind. Es darf aber kein Weniger an ÖPNV geben, sondern es braucht ein Mehr an ÖPNV in Essen.

„Die Kolleg*innen machen im Rahmen ihrer Bedingungen einen hervorragenden Job. Leider ist die EVAG unterfinanziert. Wir unterstützen dabei die von Ver.di Essen initiierte Demonstration gegen die drohenden Sparmaßnahmen bei der EVAG“, erläutert Romina Eggert, Vorsitzende der Jusos Essen.

Zurzeit machen nicht nur die Essener Jungsozialist*innen gegen Sparmaßnahmen mobil. Auf Landesebene werben die NRW Jusos mit ihrer Kampagne „Zukunft gibt’s nicht für lau!“ für mehr Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. „Uns werden am Ende des Tages nicht nur Schulden hinterlassen, sondern auch eine kaputte Infrastruktur.“ so der Essener Alexander Nolte, Mitglied im Landesvorstand der NRW Jusos.