Yannik Scherf
14. März 2017

Jusos Essen stimmen sich mit André Stinka auf das Wahljahr 2017 ein

Der frisch gewählte Unterbezirksvorstand der Jusos Essen (v. l. n. r.: Kevin Kaut, York Radszuhn, Maja Iwer, Fynn Elischer, Ali Kaan Sevinc, Oliver Kann, Philipp Rosenau, Romina Eggert, Yannik Scherf, Isabel Razanica, Lucien Luckau und Annika Ritjens. Es fehlen: Santana Inez Aust, Oliver Gleibs und Raja Pawlak)

Am 13. März 2017 haben die Jusos Essen im Gustav-Heinemann-Saal des Rathauses Essen ihre ordentliche Unterbezirkskonferenz mit turnusmäßigen Vorstandswahlen abgehalten.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand der Besuch von André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD. Die versammelten Jungsozialistinnen und Jungsozialisten stimmte er für den bevorstehenden Landtagswahlkampf ein. Stinka lobte den großen Einfluss der jungen Parteimitglieder auf die Landespartei und das Wahlprogramm. Zudem machte er deutlich, dass die NRWSPD ihre Pläne von bester Bildung, guter Arbeit, starker Wirtschaft und sozialem Zusammenhalt nicht als leere Worthülsen sieht, sondern so das Land in den kommenden vier Jahren zukunftsweisend ausrichten wird. Das wird schon jetzt und auch zukünftig mit den entsprechenden finanziellen Mitteln gesichert.

Bevor es an die Wahlen des neuen Vorstandes ging, gab die Konferenz mit dem Beschluss des Arbeitsprogramms den Fahrplan für das kommende Jahr vor. Hier wollen die Jusos ein Augenmerk auf die Arbeit mit den vielen jungen Neumitgliedern legen und die potenzielle Energie für die zwei intensiven Wahlkämpfe in Bund und Land nutzen.

Anschließend wurde der neue Unterbezirksvorstand gewählt. Mit großer Mehrheit wurden die Vorsitzende Romina Eggert (Borbeck) und ihre Stellvertreterin Isabel Razanica (Stoppenberg) in ihren Funktionen bestätigt. Ihnen zur Seite stehen zukünftig Kevin Kaut (Katernberg) als Finanzreferent, Lucien Luckau (Katernberg) als Bildungsreferent und Yannik Scherf (Huttrop-Südostviertel) als Öffentlichkeitsreferent. Als Beisitzende erhielten Santana Inez Aust (Mitte), Fynn Elischer (Mitte), Oliver Gleibs (Rüttenscheid), Oliver Kann (Katernberg), Maja Iwer (Dellwig), Raja Pawlak (Überruhr), York Radszuhn (Frohnhausen), Annika Ritjens (Rellinghausen), Philipp Rosenau (Mitte) sowie Ali Kaan Sevinc (Frohnhausen) das Vertrauen der Konferenz.

Mit einer engagierten Antragsberatung wurde die Unterbezirkskonferenz abgeschlossen. Der Antrag „Essen Original – Alternatives Musikangebot beim Stadtfest erhalten“ erhielt ein einstimmiges Votum. In diesem sprechen die Jusos ihr Unverständnis darüber aus, dass „Essen Original“ in diesem Jahr ohne Turock-Bühne auskommen soll, welche stets integraler Bestandteil des Stadtfestes war. Der Beschluss fordert die SPD-Ratsfraktion auf, sich für ein dem des Turock Open Air entsprechendes musikalisches Angebot einzusetzen. Zudem soll geprüft werden, aufgrund welcher gesetzlicher Vorgaben die Stadt ihre Auflagen verschärft hat.