28. April 2017

Jusos Essen rufen zum Protest gegen die NPD am 1. Mai auf

Am 1. Mai wird die NPD im Essener Norden eine Demonstration abhalten. Die Jusos in der SPD Essen rufen gemeinsam mit ihren Bündnispartnern die Essener Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich der menschenverachtenden Propaganda entgegenzustellen und sich an den Aktionen gegen den Aufzug zu beteiligen.
„Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, ist und bleibt unser Tag. Gemeinsam mit Gewerkschaften und der gesamten Essener Stadtgesellschaft werden wir den Nazis zeigen, dass es für sie im Ruhrgebiet nichts zu holen gibt“, stellt Vorsitzende Romina Eggert klar. Bereits zum wiederholten Male will die NPD das Essener Stadtgebiet nutzen, um ihr faschistisches Gedankengut in die Öffentlichkeit zu tragen. Zuletzt waren sie im April 2016 im Südviertel auf den breiten Widerstand der Essenerinnen und Essener gestoßen. „Gerade, weil Nazis jeder Couleur immer wieder das Ruhrgebiet als Plattform suchen, nicht selten am 1. Mai, müssen wir ihnen umso entschlossener entgegentreten.“, ergänzt Öffentlichkeitsreferent Yannik Scherf. Die NPD selbst steht offenkundig in nationalsozialistischer Tradition und wurde im Januar dieses Jahres vom Bundesverfassungsgericht als verfassungsfeindlich eingestuft.
Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ hat an der Altenessener Straße auf Höhe des Jobcenters ab 10.30 Uhr und am Meybuschhof in Schonnebeck ab 12 Uhr zwei Kundgebungen in der Nähe der NPD-Demonstration angemeldet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der traditionellen Maikundgebung auf dem Burgplatz können im Anschluss mit der Straßenbahn 107 bis zur Haltestelle Katernberger Markt fahren und zum Meybuschhof kommen, um die Gegenkundgebung zu unterstützen.