7. November 2016

Jusos Essen protestieren gegen geschichtsvergessenen Aufmarsch der Gruppe „Bürger gegen Politikwahnsinn“

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Die Jusos Essen protestieren entschieden gegen den Aufmarsch der „Bürger gegen Politikwahnsinn“ am 10.11. auf dem Hirschlandplatz. Spätestens seit dem öffentlichen Schulterschluss mit ProNRW, NPD etc. sind diese als offen faschistisch kompromittiert, doch weder Stadt noch Polizei unternehmen etwas, den monatlichen Kundgebungen die Grundlage zu entziehen.

„Es ist beschämend, dass eine offenkundig faschistische Gruppierung einen Tag nach dem Gedenken für die Opfer der Pogromnacht in Essen demonstrieren darf“, so Romina Eggert, Vorsitzende der Jusos Essen „Der offene Schulterschluss mit sogenannten „patriotischen Kräften“ wie der NPD unterstreichen deutlicher als alles andere die Gesinnung und das Anliegen der Gruppierung. Hier geht es nicht um politische Kritik, sondern um offen artikulierten Faschismus.“

„Es grenzt an Geschichtsvergessenheit, einen solchen Aufmarsch zuzulassen“, kritisiert Oliver Kann, Öffentlichkeitsreferent der Jusos Essen. „Seit dem ersten Auftreten haben wir die Stadtöffentlichkeit vor dieser Gruppe gewarnt und zusammen mit dem Bündnis Essen stellt sich quer gegen sie mobilisiert. Wir rufen auch dieses Mal zum entschiedenen Gegenprotest auf und werden die Gegenkundgebung auf dem Hans-Toussaint-Platz unterstützen.“