11. August 2015

Jusos Essen laden zur Diskussion über Palliativmedizin ein

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Am 17. August um 17.00 Uhr laden die Jusos Essen zur Diskussion über Palliativmedizin und Hospizarbeit ins DGB-Haus (Teichstraße 4a, Oranger Eingang, Raum K2) ein. Zu Gast sind Ulrike Ritterbusch, Koordinatorin der Arbeit auf der Palliativstation des Universitätsklinikums Essen, und Christian Petzold, Leiter der Geschäftsstelle für die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“.

In den letzten Monaten hat der Bundestag unter dem Leitsatz der Unantastbarkeit der Menschenwürde das Thema Sterbehilfe diskutiert. Vier Gesetzesentwürfe sollen vorgeben, ob und wie bei schwerer Krankheit der Freitod eine Alternative darstellen kann. Aber ist der Freitod automatisch der letzte Ausweg? Ein Netzwerk von mehr als 210 Hospizen und 1500 ambulanten Einrichtungen in Deutschland spricht eine andere Sprache.

Um den Blick auf diese Diskussion zu erweitern, sind alle Interessierten herzlich eingeladen, mehr über die Themen Palliativmedizin und Hospizarbeit zu erfahren. Ulrike Ritterbusch berichtet von ihrer Arbeit mit Menschen in der letzten Lebensphase und Christian Petzold gibt einen Einblick in die Arbeit mit der Charta, die mittlerweile fast 14.000 Einzelpersonen und 1200 Organisationen unterschrieben haben. Der Eintritt ist frei.